Stoffproduktion
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Das Spinnen

Spinnen ist, wie das Weben, eine der ältesten (Kultur-)Techniken der Menschheit. Die Verfahren verfeinerten sich im Lauf der Zeit schrittweise und es entstanden sukzessive neue Techniken der Fadenherstellung. Das Produkt beim Spinnen heißt Garn. Die wichtigsten Kenngrößen eines gesponnenen Garnes sind neben der verwendeten Faser das Gewicht pro Länge (Garnfeinheit) und die Festigkeit (Bezugsdehnung/Reißkraft). Wir bei Lebenskleidung verwenden aussschließlich hochwertige gekämmte Ring- und Kompaktgarne.

Die Bio Baumwolle für das Spinnen

Die Bio Baumwolle für das Spinnen

Die Spinnmaschine

Ein Blick auf die Spinnmaschine

Kontrolle des Spinnens

Die Spinnmaschine wird stetig kontrolliert

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DIE STRICKEREI UND WEBEREI

Das Stricken (wie das Weben) meint den Schritt, in dem das Garn zu einem Textil wird. Rundstrickmaschinen, die bei unseren Stoffen zum Einsatz kommen, zeichnen sich dadurch aus, dass Platinen und Nadeln kreisrund angeordnet sind. Unsere Garne werden zunächst in die sogenannte Zungennadel eingelegt, die anschließend geschlossen wird sodass der Faden durch die Masche transportiert werden kann. Die Platine sorgt dafür, dass die fertigen Maschen auf einer Höhe gehalten werden – und all das passiert mit mehreren Fäden gleichzeitig. Beim Weben werden, so wie man das von simpelsten Webrahmen kennt, zwei Fadensysteme im rechten Winkel gekreuzt. Die gespannten Fäden nennt man dabei Kettfäden, die durchschießenden Fäden heißen Schussfäden. Es gilt: Die Art und Weise, wie die Garne verkreuzt werden und welche Eigenschaften sie aufweisen, bestimmt auch die Art und Weise des fertigen Gewebes.

Einen Stoff zu Stricken ist ein Handwerk

Einen Stoff zu Stricken ist ein Handwerk

Wir sind stolz auf die guten Beziehungen zu unseren Strickern

Wir sind stolz auf die guten Beziehungen zu unseren Strickern

Auch der Spaß darf natürlich nicht fehlen

Auch der Spaß darf natürlich nicht fehlen

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DIE TEXTILVEREDLUNG

Die Textilveredelung umfasst alle Schritte, die sich an die Erzeugung des Textils anschließen. Dazu zählen einmal Vorbehandlungen wie bspw. das Merzerisieren oder Krumpfen, aber auch farbgebende Prozesse und schließlich die Ausrüstung. All diese Schritte geschehen bei Lebenskleidung natürlich ausschließlich nach den strengen Richtlinien des Global Organic Textile Standard (GOTS).

Die Textilveredlung

Die Ware wird zum Färben vorbereitet

Krumpfen

Die Ware wird gekrumpft

Färbetrommeln

In solchen Färbetrommeln wird die Ware gefärbt

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DIE WARENKONTROLLE

Die Warenkontrolle ist einer der wichtigsten Schritte, ehe sich ein Stoff auf den Weg zu Dir machen kann. Auf einem Leuchttisch wird die Ware Meter für Meter genau auf Fehler überprüft, die anschließend dokumentiert werden. Außerdem wird sie ausgemessen und abgemustert. Auch Labortests, die uns und Dir die Sicherheit geben, dass der Stoff bestimmte vorgegebene Grenzwerte nicht überschreitet, gehören zu einer sorgfältigen Warenkontrolle. Diese werden von unabhängigen Labors durchgeführt.

Interne Warenkontrolle in unserem Lager in Wilsum

In unserem Außenlager in Wilsum werden die Stoffe erneut auf ihre Qualität geprüft, entsprechend zugeschnitten und doubliert bevor sie sich auf die Reise zu Dir machen. Auch, wenn Du von diesem Lager so gut wie Nichts mitbekommst, wird hier tagtäglich unglaublich viel geleistet - und wir schulden unseren Freunden an der deutsch-niederländischen Grenze somit mehr, als nur ein Dankeschön!

Warenschau der Meterware

Die Ware wird erneut auf dem Licht-Tisch geschaut

Schneiden der Meterware

Nach Bedarf erfolgt der Zuschnitt

Doublieren der Meterware

Meterware wird doubliert

Einige Eindrücke aus unserer Produktion in Portugal